ich bin gerade im pausenraum des nihon-kiin und habe endlich einen platz an einer der zwei staendig besetzten internetstationen erobert. hikaru-no-go leser wird es bei der vorstellung, sich im nihon-kiin aufzuhalten, wahrscheinlich gleich warm ums herz. in tat und wahrheit ist das gebaeude aber ziemlich heruntergekommen, wahrscheinlich mit ausnahme des “yuugen-no-ma”, wo gerade die erste runde des honinbou-turniers gespielt wird (da haben die teilnehmer des wagc aber keinen zutritt).
bis jetzt wurden drei runden gespielt, ich habe gegen hongkong verloren und gegen die philippinen und singapur gewonnen (letztere partie war ganz muehsam, aber am ende hatte ich - trotz 6 veruntreuten punkten im byouyomi - einen halben punkt uebrig. san-ren-sei rules! :-))
das turnier finde ich bisher ganz ok, was vor allem daran liegt, dass ich einige alte bekannte wiedergetroffen habe, unter anderem laurent heiser aus luxemburg und diana koszegy aus budapest, die mittlerweile in korea profi geworden ist und mit einer kleinen delegation vom koreanischen go verband fuer zwei tage zu besuch war.
leider scheint dem nihon kiin (wie befuerchtet) dieses jahr nicht viel geld fuer den wagc zur verfuegung zu stehen. es gab keine eroeffnungsfeier wie sonst (es wird auch keine abschlussfeier geben) und die verantwortlichen scheinen alle ein bisschen gestresster zu sein, als ich das vom letzten mal in erinnerung hatte. das hotel ist ziemlich feudal, aber ich haette lieber etwas bescheideneres gehabt und dafuer einen raum, in dem die teilnehmer go spielen koennen (man darf erst ab 21 uhr und nur auf anfrage beim hotelpersonal im treppenhaus go spielen).
dafuer hat es in der naehe des hotels ein schoenes japanisches bad (von dem die anderen teilnehmer zum glueck nichts wissen zu scheinen).
so, ich muss den rechner wieder freigeben, sonst mache ich mich unbeliebt. ich versuche bei naechster gelegenheit wieder zu bloggen.