Am kommenden Wochenende findet ein Workshop mit Li Ang statt. Lorenz und ich haben dafür einen idealen Ort gefunden: Das besetzte Haus an der Habsburgstrasse. Wisst ihr noch, wie schön es an der Rüdigerstrasse war, als wir mit Diana Köszegi 2004 einen einwöchigen Intensivkurs gemacht haben? Na also!
Start: um 10 Uhr am Samstag 10ten Januar Ort:Habsburgstrasse 9 Anfahrt: mit S2, S6, S14, S8 oder mit Bus 46, 33 bis Bahnhof Wipkingen, mit Bus 33, 72 bis Rosengartenstrasse, mit Tram 13 bis Wipkingerplatz, für Auto hinter dem Haus parkieren Dauer: 2 Tage bis ca. 17 Uhr am Sonntag 11ten Januar Inhalt: Partiebesprechung, Simultan Partien, Partien unter den Teilnehmern, Strategie und Technik im Go Spiel Lehrer: Li Ang 3 professional Dan aus Bejing Verpflegung: für Tee ist gesorgt, auch Mineralwasser wird es haben, Mitbringsel (Kaffe?, Guezli etc. …) bitte Lorenz oder Josef bescheid geben.
Es ist Zeit mich mal zu kneiffen und hier den Blog über die 1ste Denksportspielolympiade zu berichten. Im Grunde ist alles so interessant, dass ich non-stop über die Ereignisse hier berichten könnte so à la Twitter falls ihr das kennt. Auf der anderen Seite wird schon so viel über diesen Event berichtet, dass ich mich dann frage was ich schreiben soll ohne die Leser nur mit schon Bekanntem zu langweilen oder mit all zu persönlichen Nebensächlichkeiten erst recht ins totale Desinteresseloch zu manövrieren.
Aha also jezt trotzdem, ich stand heute überall ein bisschen herum, habe mal dort kurz mit jemandem geplaudert und ah jetzt um 10:00 gehen die Teampartien der Männer wieder los. Es werden hier 7 Runden gespielt und danach geht es in ein 2 rundiges Nock-out der Top-4 Teams aus beiden Gruppen. Ich konnte kurz jeweils am Anfang der Runden im Turnierraum ein paar Fotos schiessen. Schön anzusehen war Yoda Yorimoto der gegen den Junior aus dem australischen Team in der ersten Runde spielte, weiter unten ein paar Fotos davon. Wirklich Partien mitverfolgen ist leider etwas schwierig, denn das Gerangel im Turnierraum ist eher gröber, ich versteh dann auch ganz gut ,dass man nach 20 Minuten rausgeschickt wird, weil sonst die Spiele einfach zu stark gestört werden. Draussen wird an einer grossen Leinwand eines der Top-Spiele übertragen und man kann die Partie auf einem der vielen Gobretter nachlegen und so ohne jemanden zu stören alles mitverfolgen. Wie ich dann also aus dem Turniersaal raus bin, treffe ich Liu Xin, der vor nicht allzu langer Zeit in Genf studiert hat und so an ziemlich jedem Turnier in der Umgebung teilgenommen hat. Da mein Französisch nicht das beste ist und seines auch nicht mehr auf dem neusten Stand spielen wir nach kurzer ächzender Konversation eine fliesende Freundschaftspartie!
8 Teams qualifizieren sich für das Nock-Out. Wenn wunderts sind unter den ersten 8 die 6 führenden Go Nationen aus Asien:Japan, China, Taiwan, Süd-, Nordkorea, Hong Kong, den jeweils 4ten Platz geht dann auch wenig verwunderlich nach Osteuropa, obwohl dieser Platz sicher am meisten umkämpft war und es schliesslich hauptsächlich am Auslosungglück lag welches Team den 4ten Platz gemacht hat, vielleicht hätte die Schweiz sogar 4te werden können, ah nein, Mist, wir haben ja gar nicht mitgemacht.
Heute ist das Material, das ich letzte Woche bei Schaak & Go bestellt habe, eingetroffen. Ich habe vor allem Lücken gefüllt, z.B. gibt es jetzt wieder die wichtigsten Werke der “Basic Series”, einige Bände “Invincible” und auch “The Opening Made Easy” ist wieder ausreichend vorhanden. Ausserdem gibt es den Joseki-Dreiteiler von Ishida jetzt als fixes Nachschlagewerk für den Club. Wirklich neu sind nur 8 Exemplare von “Train like a Pro” und “21st Century New Openings”, von letzterem habe ich testweise nur 3 Stück bestellt. Sieht sehr interessant aus, allerdings eher für Spieler ab ersten Kyu und stärker…
Da ich auch 15 Sets Bretter und Steine bestellt habe, sind die Kisten sehr, sehr schwer. Ich werde nächsten Mittwoch (kann am Freitag leider nicht in den Club kommen) soviel wie möglich mitbringen.
Es ist nicht die offizielle Team-Meisterschaft Europas sondern mehr eines der vielen Spassturniere am europäischen Go Kongress. Vielleicht haben sich darum über 50 Teams angemeldet mit 5 Spieler pro Team eine stattliche Teilnehmerzahl. Am Montagabend gings los mit je 25 Minuten Bedenkzeit und wenigen 3 Sekunden Byoyomi. Thomas, Nick, Philipp und ich aus Zürich und Fabian aus Basel haben uns als Swiss Team angemeldet und versucht der spärlichen schweizer Präsenz am Kongress etwas mehr Gewicht zu verleihen.
In der ersten Runde gings gegen ein franco-japnisches Team dem wir mit einem knappen 2-3 unterlagen. Meinem Gegner, ein Japaner, konnte ich mit etwas Glück durch ein Throw-In die eintscheidene Freitheit in einem riesigen Semeai nehmen und da er recht gut deutsch sprach hat er das mit einem lauten “Scheiße!” quittiert. In der zweiten Runde gings uns leider gegen ein slowenischen Team gleich allen fünf so wie in dem Ausruf des Japaners, wir verloren zu 0. Die letzte Runde verloren wir dann nochmals 2-3 gegen ein japanisches Team und diesesmal sprach mein Gegner nur japanisch was das Spiel mit arimasen beendete, meine Freude darüber war aber nicht geringer.
Ich glaub die Resultate sind nirgends richtig öffentlich zugänglich und tatsächlich weiss ich nicht einmal welches Team gewonnen hat.
hier ein nettes problem aus dem schönen buch “das buch, das die go-kraft stärkt” von segoe kensaku. schwarz ist am zug und möchte die weissen steine am linken rand fangen. die lösung ist 31 züge lang
nachdem ich schon seit einer woche wieder in der schweiz bin, hier noch ein abschliessendes votum zur wagc 2008:
es war als turnier ok, aber von einer weltmeisterschaft ist mehr zu erwarten. ich vermute, dass die verantwortlichen unter erschwerten bedingungen ihr möglichstes getan haben, leider entstand unter dem strich der eindruck einer äusserst lieblosen organisation. ich hätte es gerne simpler und ehrlicher gehabt, dafür weniger offizielles getue bloss um den schein zu wahren. hoffentlich wird es in den nächsten jahren wieder besser.
bleibt nur noch, mich bei allen zuschauern für den blödsinnigen lapsus in meinem letzten spiel gegen spanien zu entschuldigen, das war nicht gerade weltmeisterschaftsniveau
dritter tag, vierter sieg, jetzt noch eine runde. waere ja schon noch schoen, einen 5. punkt zu holen. aber da sind noch einige schwergewichte mit vier punkten, gegen die ich wenig chancen haette.
wer uebrigens genug von langweiligen fuseki theorien hat, soll sich die partien von jan hora ansehen. z.b. die gegen mcfayden.
im moment sitze ich an einem der laptops, von dem aus die partien live uebertragen werden, und rund um mich sind noch einige spiele im gange (die laptops werden kaum sind die uebertragenen partien zu ende sofort von teilnehmern besetzt, die ihre partien schon beendet haben). das spiel argentinien – korea ist gerade zu ende gegangen, korea japan – luxemburg ist noch unterwegs. das waere ein schoener sieg fuer laurent…
zum glueck wusste ich nicht, dass die partie gegen singapur live uebertragen wird! ich dachte, die sklaven, die am computer mitklicken, zeichnen nur die kifu auf, um sie spaeter online zu posten. und zum glueck wurden meine partien von heute nicht aufgezeichnet. gegen finnland habe ich am morgen zwar gewonnen, aber wir haben uns gegenseitig beim patzen wieder und wieder uebertroffen. gegen australien hatte ich weniger glueck. leute, wenn ihr eine gruppe habt, deren augenform unklar ist und ihr sente habt, macht ein zweites auge!
die turnierorganisation hat sich bei mir mittlerweile jeden kredit verspielt, nachdem ich feststellen musste, dass wir a) am letzten tag kein fruehstueck mehr kriegen (trotz check-out um 10 am) und b) im turniersaal gibt es kein kifupapier. auf anfrage wurde mir empfohlen, ich solle es mir doch im nihon-kiin shop kaufen. den hiesigen sitten entsprechend habe ich hoeflich genickt und mir meinen teil gedacht.
ich bin gerade im pausenraum des nihon-kiin und habe endlich einen platz an einer der zwei staendig besetzten internetstationen erobert. hikaru-no-go leser wird es bei der vorstellung, sich im nihon-kiin aufzuhalten, wahrscheinlich gleich warm ums herz. in tat und wahrheit ist das gebaeude aber ziemlich heruntergekommen, wahrscheinlich mit ausnahme des “yuugen-no-ma”, wo gerade die erste runde des honinbou-turniers gespielt wird (da haben die teilnehmer des wagc aber keinen zutritt).
bis jetzt wurden drei runden gespielt, ich habe gegen hongkong verloren und gegen die philippinen und singapur gewonnen (letztere partie war ganz muehsam, aber am ende hatte ich - trotz 6 veruntreuten punkten im byouyomi – einen halben punkt uebrig. san-ren-sei rules! )
das turnier finde ich bisher ganz ok, was vor allem daran liegt, dass ich einige alte bekannte wiedergetroffen habe, unter anderem laurent heiser aus luxemburg und diana koszegy aus budapest, die mittlerweile in korea profi geworden ist und mit einer kleinen delegation vom koreanischen go verband fuer zwei tage zu besuch war.
leider scheint dem nihon kiin (wie befuerchtet) dieses jahr nicht viel geld fuer den wagc zur verfuegung zu stehen. es gab keine eroeffnungsfeier wie sonst (es wird auch keine abschlussfeier geben) und die verantwortlichen scheinen alle ein bisschen gestresster zu sein, als ich das vom letzten mal in erinnerung hatte. das hotel ist ziemlich feudal, aber ich haette lieber etwas bescheideneres gehabt und dafuer einen raum, in dem die teilnehmer go spielen koennen (man darf erst ab 21 uhr und nur auf anfrage beim hotelpersonal im treppenhaus go spielen).
dafuer hat es in der naehe des hotels ein schoenes japanisches bad (von dem die anderen teilnehmer zum glueck nichts wissen zu scheinen).
so, ich muss den rechner wieder freigeben, sonst mache ich mich unbeliebt. ich versuche bei naechster gelegenheit wieder zu bloggen.
Die Abstimmung hat klar den Freitag ergeben. Vielmehr entscheidend waren aber die guten Comments die sich fast alle für den Freitagabend stark machten. Kein Stress am nächsten Go Tag scheint ein schlagendes Argument zu sein dem es kaum etwas entgegenzuhalten gibt!
Der erste 2te Clubabend findet aber noch nicht gleich statt. Startschuss ist der 30te Mai 2008. Josef wird zu diesem Anlass extra an die Weltamateurmeisterschaft geschickt woher wir ihn hoffentlich live in den Clubabend schalten können?! Ich werde auf jedenfall ein paar kleine Häppchen und eine Flasche Champis zu dem besonderen Anlass mitbringen.
Wirklich Platzmangel haben wir zwar nicht, obwohl es doch auch schon eng geworden ist im Blauen Foyer!
Falls ich aber am Mittwoch arbeiten muss, ist das toll wenn ich z.Bsp. auch Donnerstag spielen kann.
Falls es mal eine Veranstalltung gibt kann ich am anderen Abend gehen, wo nur gespielt wird.
Und wohl das wichtigste: Ich kann jetzt 2 mal in pro Woche in den Club gehen
Um etwas abschätzen zu können welcher Tag und welche Art von Clubabend euch am besten gefällt habe ich den obigen Poll aufgesetzt. Einfach überall dort wo ihr einverstanden seid ein Häckchen setzen und dann am Schluss nicht vergessen auf SubmitVote zu drücken (Mehrfachvoting ist gesperrt!). Natürlich könnt ihr auch die Kommentare hier im Blog benützen um eurer Meinung Nachdruck zu verleihen.
Damit die Sache etwas ins Rollen kommt werden wir am Anfang des zweiten Clubabends jeweils kleine Workshops von 18:00 – 19:00 anbieten, soweit mal der Plan für den zweiten Clubabend.
Das Resultat der Abstimmung könnt ihr unter dieser URL einsehen
Nachdem Edgar und Josef erfolgreich Go Kurse im Zürcher Club gegeben haben, wollte ich mich auch mal versuchen. Natürlich habe ich das ganze zuerst ausgeschrieben und Wunder geschehen: Thomas meldete sich. Schnell konnten wir uns einigen, dass er den Anfänger-Kurs und ich den für interessierte Clubmitglieder (Fortgeschrittene?) halten werde.
Der Extra-Raum war schnell reserviert und ich machte mich schon bald an die Vorbereitung des Kurses. Der erste Abend sollte natürlich mit Fuseki starten, doch irgendwie bin ich noch auf die Idee gekommen zuerst die Eckzüge (Komoku, Hoshi, Takamoku, etc. …) dranzunehmen, denn ich habe erst letzthin Yilun Yangs “Fundamental Principles of Go” gelesen und er fängt auch damit an! Yang’s Prinzipien helfen auf einfache Weise ein bisschen das Feeling für die verschiedenen Situationen zu kriegen und einem ein paar einfache Ideen fürs Spiel zu geben. Die Übungen aus dem Buch waren auch sehr für den Kurs geeignet.
Nach dem zweitem Abend mit Yilun Yangs Buch zum Thema Ranking of big Opening Moves, wollte ich nicht länger an dem Buch kleben bleiben und um ehrlich zu sein, waren es mir doch auch plötzlich zu viele und immer schwierigerwerdende Prinzipien, als dass ich mich jeweils bei der freien Anwendung derselben genug sicher gefühlt hätte um vor kritischen Zuschauern zu bestehen.
An den folgenden Abenden gab es deshalb einen Wechsel in die verschiedenen Eröffnungen. Zuerst eine Einführung in die Welt von Takemiya Masaki: San-Ren-Sei und für den Go Club Zürich selbstverständlich das Clubfuseki: Hon-Ren-Sei. Als 1ster Dan stand ich natürlich immer ein bisschen vor dem Problem, dass die Kursbesucher schlicht an meinen Demonstrationen zweifeln könnten, daher war ich sehr froh und dankbar, dass man im Fuseki eigentlich nicht viel falsch machen kann, wenn man den Stoff etwas vorbereitet hat.
Nach einem Abend chinesischer Eröffnung, gab’s noch ein obligatorisches Seminar zu den wichtigsten Josekis und dann konnte ich endlich mal einen Abend abgeben und ein bisschen pausieren. Andreas hat offeriert einen Vortrag über Endspiel zu machen. In seinem Vortrag Das Endspiel – mathematisch betrachtet zeigte er nicht nur die elementaren Vorgehensweisen beim Abwägen der Grösse von Endspielzügen, sondern auch anhand von statistischen Resultaten welche Methoden wohl die besten sind um zum richtigen Resultat zu kommen.
Vom Fuseki direkt ins Endspiel springen scheint auf den ersten Blick etwas abrupt, aber im Grunde gibt’s in der Art wie man im Fuseki spielt sehr viele Parallelen zur Art wie man das Endspiel anpackt. Bei beiden ist die Theorie einfach verständlich und auch schnell anzuwenden. Im Mittelspiel hingegen kommt man eher mit schwierigen Prinzipien wie Sabaki, Aji, Kikashi, uvm. in Kontakt, die vielleicht nicht schwieriger anzuwenden sind, aber es ist sicher schwierig mal kurz an einem Abend so ein Thema vorzustellen und gut zu vermitteln.
Klar auch das Endspiel ist nicht einfach! Andreas hat in seinem Vortrag schön gezeigt wie “NP vollständige Probleme” im Endspiel des Go vorkommen und was es damit auf sich hat. Auch ich habe schnell bemerkt, dass meine Kenntnisse vom Endspiel mehr mit Abschätzen und Raten was zu tun hatten, als dass ich die Resultate der verschiedenen Zählweisen “Dieri” oder “Miai” aus dem Ärmel hätte schütteln können! Am zweiten Abend zum Thema Endspiel habe es aber auch ich geschafft das Thema so gut zu beherrschen, dass ich mit ziemlicher Sicherheit, einfache Endspielzüge schnell mit der richtigen Punktezahl versehen konnte.
Die letzten 3 Kursabende zum Thema Mittelspiel, habe ich zuerst noch mit Mittelspieljosekis versucht theoretisch oder sagen wir mal fallspezifisch anzugehen um dann mit Mithilfe von Josef 3 Dan und Cornel Burzo 6 Dan, meinem Online-Go-Lehrer, Partiebesprechungen unter jeweils einem führenden Thema – einmal “Kontrolle” und einmal “Aji” – zu machen.
Nun, was geht in einem Go-Kurs? Als Lehrer kann ich nur empfehlen sich gut vorzubereiten. Es spielt nicht so eine Rolle wie stark man selber spielt, sondern mehr wie man das Thema anpackt, wie man den Spannungsbogen spannt, damit die Teilnehmer die Aha-Erlebnisse bekommen, die ihnen das vermittelte Wissen einprägen. Wichtig neben der guten Vorbereitung des Kursleiters ist auch eine ungestörte konzentrierte Atmosphäre. In den jeweiligen Diskussionen wie nun etwas einzuschätzen oder wo der bessere Zug zu suchen sei, kann man sehr viel vom Verständnis der anderen Kursteilnehmer lernen und klar am Ende ist es für die Schwächsten im Kurs fast am schönsten, weil sie von allen anderen was profitieren können, wobei wenn sie sich mal selbst äussern vllt doch auch den einen oder anderen Rückschlag erleben, weil sie gleich von mehreren “Stärkeren” widerlegt werden.
Für die nächste Kursreihe, habe ich mir vorgenommen die lernwilligeren Teilnehmer etwas mehr zu fordern, d.h. mehr Aufgaben verteilen, vor den Kursabenden die jeweiligen Leute auch gegeneinander spielen lassen und die Partien dann im Kurs besprechen. Mit Hilfe einer Mailingliste kann man eigentlich unbeschränkt viele Aufgaben den Schülern mitgeben, um dann im Kurs nur diejenigen zubesprechen, die am meisten Schwierigkeiten gemacht haben! Aber keine Angst, für alle, die den Kursabend unvorbereitet geniessen wollen, soll er immer noch genau so interessant bleiben auch ohne Vorbereitung oder gemachte Aufgaben!
Nach dem Zürcher Turnier und dem Besuch 2er Clubabende darf ich euch mit Freude mitteilen: Li Ang ist wieder in der Schweiz unterwegs.
Am Mittwoch 27ten Februar werde ich mit ihm zusammen um ca. 18:30 Uhr im Club auftauchen. Zuerst gibts wie letztes Mal Simultanpartien und nachher einen Workshop. Letztes mal war das Thema Invasion. Dazu habe ich einen kleinen Ausschnitt in ein SGF eingetippt und auch versucht es als PDF umzuwandeln, damit es ein bisschen übersichtlicher wird.
Das Thema für den Workshop vom 27ten Februar ist noch nicht gemacht, Inputs (Comments) sind erwünscht.
Am 25ten ist Li Ang im Basler Club.
Li Ang ist 3ter Berufsdan. Er arbeitet in Bejing in der Jugend-Go-Förderung und ist Autor mehrerer Go Bücher. Mehr Infos findet ihr auf Wikipedia oder auf seiner Homepage.
“Interessiert sie dieses Spiel? Ich kann Ihnen schnell die Regeln erklären!”. Viele Besucher der Messe die bei unserem Stand etwas verweilten, konnten wir mit solchen oder ähnlichen Anreden zum Absitzen überreden und viele haben nicht nur die Regeln gelernt, sondern auch gleich ein paar Partien Go gespielt. Vor allem Samstag und Sonntag war unser Stand voll ausgelastet und fast jeder Platz der frei wurde fand auch bald neue Neulinge die das Spiel ausprobieren wollten.
Hier noch ein kleines Video das etwas die Stimmung wiedergibt.